Erfolgreich mit Google Ads [04]

Damit Ihre Werbung bei Google Ads ausgespielt werden kann, müssen Sie für Ihre Anzeigegruppen mindestens eine Anzeige erstellen.
Das Ziel der Anzeige ist es, den Suchenden zum Klicken zu bringen, er/sie soll ja schliesslich zu Ihnen gelangen. Zusätzlich bieten die Anzeigen die Möglichkeit, den Traffic weiter zu filtern, so dass möglichst die richtigen Personen darauf klicken - jeder Klick kostet.
Erfolgreich mit Google Ads [04]

Das wichtigste zuerst: Der Titel

Für alle Anzeige-Varianten müssen Sie immer einen Titel setzen. Bei der Textanzeige haben Sie dafür 3 x 30 Zeichen Platz.

Das ist definitiv NICHT grosszügig und gerade mit der deutschen Sprache ist dies oftmals eine Herausforderung.
Nichtsdestotrotz hängt der Erfolg der Anzeigen primär vom Titel ab. Der zusätzliche Text, die 2-3 Mal 90 Zeichen werden meistens gar nicht gelesen.

Worauf sollte man bei den Titeln achten?

Der Titel einer Google Ads Anzeige sollte vier Dinge erfüllen:

  1. Aufmerksamkeit erzielen
  2. Das Angebot klar definieren
  3. Den Nutzen bzw. Mehrwert transportieren.
  4. Das Such-Keyword enthalten
Es ist wie gesagt nicht einfach... Übung macht den Meister.

Aufmerksamkeit erzielen

Der Klassiker aus der AIDA-Formel:
Erste Aufgabe: Das Auge dazu verführen, eine Werbebotschaft zu betrachten. Sofern man nicht Produkte bewirbt, hat man bei Suchanzeigen keine Möglichkeit, dies mit Bildern oder Videos zu erreichen.

Wie also gelangt man zu Aufmerksamkeit, wenn man nur Text verwenden darf?

Ein Rezept ist, Wörter zu verwenden, welche für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Da und dort werden solche Wörter auch «Magic-Words» genannt. Eine kleine Liste:

  • Jetzt
  • Neu
  • Achtung
  • Enthüllt
  • Du
  • Gratis
  • Unglaublich
  • Geheimnis
Tipp: Nicht übertreiben. Die Kunst ist es, die Wörter elegant und passend zu nutzen und nicht auf "Teufel komm raus" in die Titel einfliessen zu lassen. Das würde die Anzeige unauthentisch wirken lassen.

Das Angebot klar definieren

Bei diesem Punkt geht es in erster Linie darum, zu verhindern, dass die falschen Personen auf Ihre Werbeanzeige klicken.

Sie möchten nämlich verhindern, dass Leute auf Ihre Anzeige klicken in der Erwartung etwas anderes zu finden. Das kostet Sie den Klick-Preis, führt aber zu keinem Verkauf. Die Leute kommen zwar auf Ihre Seite, finden aber nicht was sie suchen und gehen unmittelbar wieder zurück.

Tipp: Ganz generell sollten Sie versuchen, in einem einzigen Wort oder einer kurzen Wortkombination zu definieren, wofür Sie als Anbieter/in stehen. Google steht für Internetsuche, McDonalds steht für Hamburger-Fastfood, Starbugs für Lifestyle-Coffee und Sie?

Den Nutzen bzw. Mehrwert transportieren.

Es ist schwierig genug, die ersten beiden Punkte zu erfüllen. Wenn Sie auch den dritten Punkt schaffen, dann haben Sie die perfekte Anzeige.

Machen Sie den Nutzen bzw. Mehrwert klar.

Wie heben Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab, warum sollen die Leute gerade bei Ihnen kaufen?

Tipp:
Denken Sie dabei an Ihre Zielgruppe. Was möchte Ihre Zielgruppe? Welche Probleme lösen Sie, bzw. welche Wünsche erfüllen Sie?

Das Such-Keyword enthalten

Eine Anzeigegruppe sollte für nur wenige Keywords erstellt werden.

Das Keyword ist der gewählte Suchbegriff des Suchenden. Sie steigern Ihre Klickrate, indem Sie bereits im Titel das Keyword verwenden, denn das ist es ja, was der Suchende sucht.

Der zusätzliche Text der Anzeige

Wie eingangs erwähnt, ist der zusätzliche (längere) Text weniger relevant. Die meisten Suchenden entscheiden bereits aufgrund des Titels, ob sie klicken.


Daher in Kürze:
Beschreiben Sie im Anzeigetext Ihr Angebot ein wenig genauer. Verwenden Sie dabei nach Möglichkeit das Such-Keyword. Als letztes bereiten Sie den Suchenden an dieser Stelle vor auf Ihren Call-to-Action.
Das kann zum Beispiel sein:
  • Jetzt kostenloses Beratungsgespräch anfordern
  • Rufen Sie uns an und wir analysieren gemeinsam Ihre Möglichkeiten

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Wie messe ich, wie gut meine Anzeige ist?

Es gibt zwei Performance-Kennzahlen, welche Sie beachten sollten:

  1. Die CTR (Click-Through-Rate)
  2. Die Conversion-Rate

Wie hoch sollte die CTR sein?

5% und mehr.


Die CTR besagt, wie viele der Suchenden, welche Ihre Werbeanzeige sehen, auch darauf klicken.

Die CTR ist davon abhängig, wie viel Sie für die Ausspielung der Anzeige bieten (ein Artikel über Angebots-Strategie folgt). Wenn Sie mehr bieten, erscheint Ihre Anzeige weiter oben und wird öfters geklickt.

Unabhängig davon, sollten Sie reagieren, wenn die Schwelle von 5% nicht erreicht wird.

Falls Ihre Anzeige eine zu tiefe CTR hat, denkt der Google-Algorithmus, dass Ihre Anzeige wenig relevant ist. Wenn das passiert werden Sie abgestraft, indem Sie für die besseren Plätze mehr bezahlen müssen (oder schlimmstenfalls gar nicht mehr angezeigt werden).

Die Conversion-Rate

Traffic nützt nichts, wenn Sie nicht zu Conversions führt (eine Conversion ist eine gewünschte Aktion Ihrer Zielgruppe, z.B. ein Kauf in einem Webshop).


Damit Sie die Conversions messen können, müssen Sie entsprechendes Conversion-Tracking einrichten.

Tipp: Google Ads ohne Conversion-Tracking ist ein Blindflug und - sorry für die Deutlichkeit - Geldverschwendung. Falls Sie Hilfe brauchen bei der Einrichtung, stehe ich Ihnen zur Seite.

Achten Sie darum auf die Conversion-Rate. Wenn Sie viel Traffic erhalten und eine gute CTR haben, aber keine Conversions, dann untersuchen Sie z.B. ob Ihr Angebot in der Anzeige unklar oder missverständlich ist. 
Ein anderer Grund könnte darin liegen, dass Ihre Webseite die Conversions zu wenig «fördert». Stichwort: Conversion-Optimierung (ein ganz anderes Thema, auf welches ich in einem anderen Artikel eingehen werde).

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