Wie kann man mit Online-Marketing anfangen

Online-Marketing ist längst im Trend, klar. Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen gewähren eine schier unendliche Flut an Möglichkeiten, wie man an potenzielle Kunden rankommen kann.
Doch, wie soll man eigentlich beginnen? Was sollte man beachten, bevor man Geld in Online-Werbung investiert?
Welche Vorbereitung es braucht, um im Online-Marketing erfolgreich zu sein, und was das Ganze mit einem eigensinnigen Fussballer zu tun hat, erfahren Sie in diesem Artikel.
Wie kann man mit Online-Marketing anfangen

Der Vergleich zum eigensinnigen Fussballer

Vorab, ich bin kein Experte für Fussball und keinenfalls möchte ich hier irgendwelche Fussballer/innen anprangern. Darum geht es überhaupt nicht. Diese Geschichte soll lediglich verdeutlichen, was mein Standpunkt ist.

Zu meiner Schulzeit gab es einen Typen - nennen wir ihn Max. Max war etwas grösser und physisch kräftiger als die meisten in unserer Klasse. Natürlich hatte er so sowieso grossen Respekt und war in der Regel der Anführer jeder Truppe auf dem Pausenplatz.
Max war ein guter Fussballer, das muss man ihm lassen. Leider war er auch extrem eigensinnig. Wann immer er den Ball unter Kontrolle hatte, stürmte er los und schoss aufs Tor sobald es auch nur ein bisschen möglich war.
Auch wenn diese Taktik - sagen wir gelinde - nicht die beste war, fand der Ball unter Max Kontrolle immer mal wieder den Weg ins Tor. Das wurde selbstverständlich gefeiert und Max fühlte sich einmal mehr bestätigt.

Was hat das jetzt mit Online-Marketing zu tun?

Das Verhalten von Max erinnert stark an Werbende, welche völlig ohne Vorbereitung Werbeanzeigen schalten. Eine Werbeanzeige schalten ist, ähnlich wie der Torschuss, nicht das erste was man tun sollte, sondern das letzte.

Davor gilt es, den Torschuss, bzw. die Werbeanzeige so gut wie möglich vorzubereiten.

Wenn Sie eine Werbeanzeige schalten, ohne eine ordentliche Vorbereitung, dann werden Sie mit Sicherheit irgendwann auch einen Kunden finden. So wie Max ab und zu das Tor erzielt hat. 

Langfristig verpassen Sie so allerdings die Chance auf weitaus bessere Ergebnisse.

Hätte Max auch nur ab und zu einen Pass gespielt, wären viel mehr Tore möglich gewesen - das wussten damals alle (aber natürlich hat es niemand getraut zu sagen).

Die Vorbereitung des Online-Marketings

Grob lassen sich für das Online-Marketing folgende fünf Vorbereitungs-Schritte aufzählen:

  • Vision klären / das Warum kennen
  • Zielgruppe definieren
  • Die Sprache der Zielgruppe kennen
  • Probleme/Wünsche der Zielgruppe kennen
  • Das eigene Angebot definieren

Vision klären / das Warum kennen

Sicher bin ich nicht der erste, der Ihnen das Buch von Simon Sinek - Start with why (das ist kein Affiliate-Link) empfiehlt. Es ist von enormer Bedeutung, das eigene Warum zu kennen. Das Warum ist gleichzeitig Antreiber und Grundlage für die nächsten Schritte.

Ich kann das Buch niemals in einem Satz zusammenfassen, daher empfehle ich gleich nochmals, das Buch zu lesen, falls noch nicht geschehen.

Zielgruppe definieren

Wie heisst es so schön, wer ein Angebot für alle hat, hat ein Angebot für niemanden.

Menschen sind verschieden und haben verschiedene Bedürfnisse. Versuchen Sie erst gar nicht, es allen Recht zu machen.
Betrachten Sie es so: Wenn Sie ein Angebot haben für nur 1% der Menschheit, dann haben Sie in der Schweiz alleine 85'000 potentielle Kundinnen und Kunden. Selbst wenn Ihr Angebot nur einem einzigen Promille passt, sind es noch mehr als 8'000.
Zudem: Es ist erfolgsversprechender, von wenigen geliebt zu werden als von vielen gemocht zu werden.

Definieren Sie klar, mit wem Sie zusammenarbeiten möchten. Wenn Sie ein sehr genaues Bild von Ihrer Wunschkundin / Ihrem Wunschkunde haben, steigt die Chance, dass Ihre Werbung genau diese Leute anziehen wird.

Die Sprache der Zielgruppe kennen

Ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Werbeanzeigen ist die Sprache. Egal ob Sie Ihre Werbung als Video, Audio oder in Form von Textanzeigen erstellen, Sie werden Texte brauchen.

Damit Ihre Werbung auf Resonanz stösst, sollten Sie im Einklang mit Ihrer Zielgruppe sein. Gleich und Gleich gesellt sich bekanntlich gern. Wenn Sie mit Ihrer Werbung die richtigen Menschen erreichen möchten (die Zielgruppe), sollten - nein müssen - Sie deren Sprache sprechen.

Erkunden Sie den Markt: Die einfachste Variante ist, suchen Sie nach Foren oder Gruppen in Social-Media Kanälen, in denen sich Ihre Zielgruppe zum Austausch aufhält. Mit etwas Glück finden Sie hier sogar bereits die ersten Kundinnen und Kunden, aber vermeiden Sie es, zu schnell Ihr Angebot zu bewerben. Niemand mag Spamer.

Probleme/Wünsche der Zielgruppe kennen

Als nächstes sollten Sie die Probleme und Wünsche Ihrer Zielgruppe kennenlernen. Jetzt geht es um die Frage, wie können Sie Ihrer Zielgruppe helfen. Letztlich müssen Sie Ihrer Zielgruppe einen Nutzen bringen, nur dann öffnen Kundinnen und Kunden das Portemonnaie.

Je höher der Nutzen ist, desto leichter verkaufen Sie Ihr Angebot. Dafür müssen Sie allerdings die echten Schmerzpunkte Ihrer Zielgruppe kennen. Was ärgert Sie tagtäglich, in welchen Bereichen wünscht sie sich eine Besserung, welche Wünsche sind seit Ewigkeiten unerfüllt.

Künstliche Intelligenz-Systeme werden darauf trainiert, zu erkennen, ob Ihnen ein Musik-Titel gefällt noch bevor Sie den Titel zum ersten Mal gehört haben. Im gleichen Sinne sollten Sie die Zielgruppe so gut kennen, dass Sie deren Probleme lösen, noch bevor die Zielgruppe die Probleme erkannt hat.

Das eigene Angebot definieren

Als letztes - und eben auch noch bevor Sie die erste Werbeanzeige schalten - sollten Sie ein passgenaues Angebot definieren. Das Angebot sollte - Sie erraten es - ein echter Problem-Löser sein.

Machen Sie sich einzigartig, indem Sie ein sehr spezifisches Problem lösen. 
Noch besser: Wenn Sie eine Reihe von Problemen Ihrer Zielgruppe auf einen Schlag lösen. Genau das geht eben nur, wenn Sie die Zielgruppe kennen.

Kreieren Sie Ihr Angebot passgenau und bewerben Sie dieses. Wenn Sie mehrere Angebote im Köcher haben, wird Ihre Zielgruppe indirekt auch auf die anderen Angebote stossen. In der Werbung geht es primär darum, dass die richtigen Leute den Weg zu Ihnen finden.

Sind die richtigen Leute erst einmal an Sie herangetreten, geht es zur nächsten Disziplin, der Vertrieb. Hier sind die richtigen Verkaufstechniken entscheidend. Im klassischen Sinn bedeutet dies Verkaufsgespräche führen. Im Rahmen von Webseiten spricht man von Conversion-Optimierung, also von Massnahmen, die zum Beispiel dazu führen, dass Webseiten-Besucher/innen häufiger das Kontaktformular ausfüllen. 
Darum soll es in einem künftigen Artikel gehen.

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Endlich Werbung schalten - so legen Sie los

Wenn Sie alle vorangehenden Schritte gemacht haben, sollten folgende Fragen/Herausforderungen keine Probleme mehr bereiten:

  • Wo mache ich Werbung (denn Sie wissen, wo Ihre Zielgruppe aktiv ist)
  • Wie mache ich Werbung (denn Sie wissen, welche Vorzüge Ihre Zielgruppe hat)
  • Was kommuniziere ich (denn Sie wissen, was Ihre Zielgruppe möchte/braucht)
  • Wie kommuniziere ich (denn Sie wissen, wie Ihre Zielgruppe spricht)
  • Was bewerbe ich (denn Sie haben Ihr perfektes Angebot geschnürt)
  • Wie erhalte ich Aufmerksamkeit (denn Sie kennen die Probleme/Wünsche Ihrer Zielgruppe und können sich darauf ausrichten)
Denken Sie an Max, erarbeiten Sie sich Ihre Torchancen, bevor Sie auf das Tor schiessen. Am Ende zählen die Anzahl Tore und nicht die Anzahl Torschüsse.

Klingt spannend, Sie möchten das Ganze aber am liebsten jemand machen lassen?

Gerne stehe ich Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Nebst dem Online-Marketing kann ich Sie in quasi sämtlichen Online-Belangen unterstützen. Dazu zählen insbesondere:

  • Webdesign & Webentwicklung (Sie brauchen eine Webseite?)
  • Suchmaschinenoptimierung (Sie möchten bei Google weit oben sein?)
  • Content-Marketing (Sie möchten Ihren Webseiten-Besucher/innen etwas bieten?)
Der Typ für alle Web-Angelegenheiten, das bin ich. Eine Zusammenarbeit kann gross oder klein, kurz oder lang sein. Interesse geweckt? Ich freue mich über Ihren Kontakt!

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